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Das VENICE Update von Google

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on Monday, 12 March 2012 in Interessantes rund um SEO

Das VENICE Update von Google

 

Nach der Ankündigung von Google im Februar wurde nun das vierte große Google Algorithmus Update durchgeführt. Diesmal trägt es nicht den Namen eines Tieres, sondern wurde nach der bekannten Stadt im Nordosten Italiens, Venice (Venedig) benannt.

 

Dieses Google Update stellt Unternehmen und SEOs vor eine neue Herausforderung. Während gezüchtete Links weiterhin an Entwertung erfahren (das war wohl das Hauptmerkmal des zuvor durchgeführten Penguin Updates), liegt die am meisten merkbare Veränderung darin, dass die Ergebnisse in den SERPS bei ein und dem selben Keyword bei verschiedenen Nutzern aber verschieden angezeigt werden.

Der lokale Bezug spielt mehr denn je eine Rolle. Durch eine automatische Standorterkennung stellt Google fest, wo sich der Nutzer mit seinem Endgerät befindet und liefert Resultate, die lokal bezogen sind. So werden dem User aus München andere Ergebnisse angezeigt, wie dem User aus Berlin, auch wenn sie beide nach „SEO Agentur“ suchen.

 

Das Venice Update wurde in den USA schon vor drei Monaten durchgeführt.

Nun ist es auch im deutschsprachigen Raum angelangt und schlägt seine Wellen.

 

Klar im Vorteil sind Unternehmen, die regional arbeiten (zum Beispiel Dienstleistungsbranche) oder größere Unternehmen, die mehrere Standorte haben.

Bei Unternehmen, die national oder sogar international tätig sind, könnte das Venice Update einen starken Trafficrückgang bedeuten.

Außerdem wird es für externe SEO Dienstleister mühsamer, die Resultate der Kunden zu überprüfen, bzw. für den Webseitenbetreiber selbst über das Ranking außerhalb der Region Bescheid zu wissen.

 

Ein Tipp für die „regional neutrale“ Überprüfung der Resultate:

Setzen Sie einen Browser ein, den Sie ansonsten nie verwenden. Es dürfen allerdings in der Suchhistory KEINE Daten gespeichert sein, genauso wenig wie Cookies. Natürlich sollte man auch nicht mit seinem Google Account eingeloggt sein. So hat man gute Chancen, auf ein neutrales Suchergebnis.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auf das Konzept der „Goat Maschine“ (Opferlamm-Computer) setzen. Hierbei wird ein Computer neu aufgesetzt, die Festplatte wird kopiert und nach jedem Einsatz, bei welchem unerwünschte Spuren auf dem Computer bleiben könnten, wird die Festplatte gelöscht und die zuvor gemachte Kopie wird aufgespielt.

Tags: Untagged
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